Sight-Seeing in Berlin

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Tips von uns

 

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Lustgarten Gatow Grünau
Drachenboot
Gendarmenmarkt

Berlin ist eine Reise wert. Das jedenfalls behaupten all diejenigen, die vorsichtshalber noch einen Koffer zurückgelassen haben. Für den kurzen Aufenthalt oder die Pause während einer Sitzung dienen die nachfolgenden Informationen und Anregungen, die sicherlich nur einen kleinen Ausschnitt dessen wiederspiegeln, was Berlin seinen Besuchern zu bieten hat. Bedenken Sie stets: Berlin hat eine größere Fläche als das Ruhrgebiet und eine seen- und wasserreiche Umgebung, die in Europa unvergleichbar ist.

Berühmt sind das Nachtleben in Berlin und die vielen großen publikumswirksamen Ereignisse in der Stadt, die über das ganze Jahr verteilt Millionen von Besuchern anziehen und faszinieren.

Schloß Bellevue - Sitz des Bundespräsidenten

Bellevue.gif (64572 Byte) Die dreiflügelige klassizistische Schlossanlage ist 1785 bis 1790 nach Plänen von Michael Philipp Boumann für den Prinzregenten Ferdinand von Preußen erbaut wor­den. Nach einer Zwischennutzung als Museum für Völkerkunde wurde das Schloss 1938 zum "Reichs­gästehaus" umgestaltet. Während des 2. Weltkrieges schwer beschädigt, wurde es in den Jahren 1955 bis 1959 als Berliner Domizil des Staatspräsidenten wieder aufge­baut. Dafür das gesamte Bundespräsidialamt im Schloss Bellevue nicht genügend Raum vorhanden ist, entstand etwa 200 m südlich an­grenzenden "Englischen Garten" ein neuer Verwaltungsbau nach Plänen der Architekten Martin Gruber und Helmut Kleine-Kraneburg. Der Neubau besteht aus einfachen Grundformen. Ein äuße­rer elliptischer Ring umschließt einen inneren rechteckigen Riegel. Brücken verbinden das Oberge­schoss beider Bauteile. Zwischen Ellipse und Riegel entstand so eine zentrale, mit einem Glasdach überdeckte Eingangshalle. 

Bundeskanzleramt
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Schloßplatz 1 (ehemaliges Staatsratsgebäude der DDR mit Fassade des gesprengten Stadtschlosses)  Ende des 17. Jahrhunderts ließ Friedrich Wilhelm 1. in der Gegend des heutigen Platzes der Republik einen großen Parade- und Exerzierplatz anlegen. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Spreebogen zu einem zunächst vorstädtischen Raum. Nach den Plänen von Peter Joseph Lennös wurde der Exerzierplatz zum "freien öffentlichen Tummelplatz" umgebaut und erhielt den Namen Königsplatz. Im nördlichen Teil des Spreebogens entstand später mit dem Alsenviertel ein Wohnquartier des gehobenen Bürgertums. Nach 1933 sollte dieser Platz zum Ort politischer Selbstdarstellung des Nationalsozialismus aus­gebaut werden. Geplant war der "Große Platz" für eine Million Menschen und die 300 m lange und 98 m hohe "Große Halle". Nach dem Krieg wurde das Areal eine Art Ort politischer Kundgebungen für die Freiheit Berlins. Das neue Bundeskanzleramt wird nach den Plänen des Berliner Architekturbüros Axel Schultes und Charlotte Frank gebaut. Glas als Baustoff sorgt für Helligkeit und signalisiert Offenheit und Trans­parenz. Prägend für das Gebäude sind großflächige Natursteinfassaden. Im Zentrum des Komple­xes steht ein 36 m hoher neungeschossiger Kubus, das Leitungsgebäude.

Deutscher Bundestag 

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Platz der Republik
ehemaliges Reichstagsgebäude
 1894, mehr als 20 Jahre nach der Gründung des Deutschen Reiches, wurde das von Paul Wallot entworfene Reichstags­gebäude Sitz des Reichstages. 

Am 9.
November 1918 rief Philipp Scheidemann vom Balkon des Gebäudes die Weimarer Republik aus. Für den Untergang der parlamentarischen Demokratie steht symbolhaft der Reichstagsbrand im Februar 1933. Als Symbol des Sieges der Roten Armee über den Faschismus pflanzten sowjetische Sol­daten die Rote Fahne auf den Reichstag. Am 20. Dezember 1990 fand im Plenarsaal die konstituierende Sitzung des ersten gesamtdeutschen Bundestages nach der Wiedervereinigung statt. Seit September 1999 ist der umgestaltete Reichstag Sitz des Parlaments. Um den Raumbedarf des Bundestages zu decken, entstehen im östlichen Spreebogen neue Ge­bäude: das Jakob-Kaiser-Haus, das Paul-Löbe-Haus und das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus.  
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Der neue Reichstag das Parlament in der Hauptstadt Vier Jahre nach Beginn der Arbeiten am Deutschen Reichstag wurde das neue Parlamentsgebäude seiner Bestimmung übergeben.  In einer Feierstunde am 19. April 1999 übernahm der Deutsche Bundestag das Gebäude. Die reguläre parlamentarische Ar­beit begann aber erst nach dem Umzug des Bundestages am 6. September 1999 nach Berlin.  Nach den Plänen des britischen Architekten Sir Norman Foster wurde das Haus für rund 600 Millionen Mark umgebaut.  Der Name Reichstag leitet sich von der gleichnamigen Ver­sammlung der Reichsstände des alten Reiches ab, die bis 1806 in Regensburg getagt hatte. Am 9. Juni 1884 legte Kaiser Wilhelm 1. den Grundstein für das Reichstagsgebäude. Der re­präsentative Bauentwurf stammte vom Frankfurter Architekten Paul Wall lot (1841-1912).  Am 5. Dezember 1894 fand nach 10jähriger Bauzeit die Schlusssteinlegung für das Haus durch Wilhelm 11. statt. Den Mittelpunkt des neuen Baus bildete der Plenarsaal für 397 Ab­geordnete. Darüber erhob sich die aus Metall und Glas gear­beitete Kuppel, deren höchster Punkt 75 m hoch aufragte. Doch das monumentale und repräsentative Gebäude offen­barte rasch einen gravierenden Mangel: Es fehlten Arbeitsräume für die Abgeordneten.  Die von Beginn an geplante Inschrift: DEM DEUTSCHEN VOLKE wurde erst Ende 1916 angebracht.  Am 9. November 1918, nach dem Zusammenbruch des deut­schen Kaiserreiches, rief Philipp Scheidemann von der Bal­konbrüstung des Reichstagsgebäudes die Republik aus und besiegelte damit das Ende der Monarchie.  Aber das erste Parlament der Republik, die verfassungsge­bende Nationalversammlung, tagte nicht im Reichstag, son­dern in Weimar. Nach der Verabschiedung der Verfassung, im Herbst 1919, kehrte das Parlament in das Reichstagsgebäude zurück.  Durch das neue Verhältniswahlrecht war die Zahl der Volksvertreter nicht mehr auf 397 festgelegt, sondern hing direkt von der Wahlbeteiligung ab. Am Ende der Weimarer Republik wa­ren es über 600 Abgeordnete. Doch wie schon im Kaiserreich bot das Gebäude zu wenig Büros und Arbeitsräume für die Fraktionen und die Abgeordneten und man erwog, das Haus zu erweitern.  1927 und 1929 wurden zwei Wettbewerbe für Erweiterungs­bauten ausgeschrieben, die aber keine befriedigenden Ergeb­nisse brachten. Die sich verschärfende Finanznot gegen Ende der Weimarer Republik verhinderte schließlich jegliche Bau­maßnahmen.   Der neue Plenarsaal im umgebauten Reichstagsgebäude  In der Nacht vom 27. zum 28. Februar 1933, vier Wochen nach der Wahl Hitlers zum Reichskanzler, wurde der Plenarsaal durch einen Brand zerstört. Der Reichstagsbrand war zugleich das Ende der parlamentarischen Demokratie in Deutschland. Nie wieder kam der Reichstag in diesem Gebäude zusammen. Neuer Tagungsort wurde die Kroll-Oper. Dort nahm der neue Reichstag gegen die Stimmen der SPD am 23. März 1933 das "Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich", das Er­mächtigungsgesetz, an. Damit entmachtete sich das Parla­ment selbst und der Weg zur Einparteienherrschaft war geeb­net. Alle Parteien, außer der NSDAP, wurden verboten.  Nach dem Brand des Reichstagsgebäudes wurde nur die Kup­pel wieder instand gesetzt, aber nicht der Plenarsaal. Das Ge­bäude diente nur der Verwaltung oder wurde u. a. für Propaganda-Ausstellungen genutzt.  1937 beauftragte Hitler Albert Speer, Generalbauinspekteur, mit dem Umbau Berlins nach seinen Wünschen und Plänen. Auch für die Umgestaltung des Reichstages wurden bereits Pläne ausgearbeitet, doch die Vorbereitung des Krieges setzte andere Prioritäten. Während des Krieges waren in den Kellern des Reichstagsgebäudes Teile der gynäkologischen Abteilung der Charite untergebracht.  In den letzten Tagen des 2. Weltkrieges lag das Gebäude im Zentrum der Kampfhandlungen. Für die sowjetischen Truppen wurde der Reichstag zum Ziel des Sieges über den Faschismus. Am 30. April 1945 eroberten die sowjetischen Truppen das Haus. Als Symbol des Sieges über Nazideutsch­ land hissten sowjetische Soldaten das Rote Banner auf der ausgebrannten Kuppel. Nach 1945 bildete der zer­störte Reichstag die Kulisse für große politische Demon­strationen. So kam es am 9.September 1948 zur wohl berühmtesten Demonstration vordem Reichstag. Aus Protest gegen die Spaltung Berlins und die Blockade durch die Sowjetunion hat­ten sich 350.000 Menschen davor versammelt. Mit seinem Appell an die "Völker der Welt, den Blick auf Berlin zu richten, machte Ernst Reuter den Bewohnern der Stadt Mut. Erst zu Beginn der fünfziger Jahre wurde die Ruine ent­trümmert, die Kuppel gesprengt und abgerissen. 1955 beschloss der Bundestag den Wiederaufbau des Reichstages, der 1963 in vereinfachter Form be­endet war. 

Mit der Errichtung der Berliner Mauer am 13. August 1961 verlief die Grenze unmittelbar am Reichstag entlang. Durch das Viermächteabkommen war die Präsenz des Bundes in Berlin genau geregelt: Plenarsitzungen des Bundestages waren nicht mehr möglich. Als am 9. November 1989 die Grenze geöffnet und Anfang 1990 die Mauer abgerissen wurde, rückte das frühere Parlamentsgebäude nicht nur geographisch in den Mittelpunkt, sondern gewann auch wieder eine wichtige politische Funk­tion. Am 4. Oktober 1990, einen Tag nach der Vereinigung, fand die erste Sitzung des gesamtdeutschen Bundestages im Reichs­ tag statt. Im Jahr darauf, am 20. Juni 1991, beschloss der Bundestag, seinen Sitz nach Berlin zu verlegen. Nach einem Realisierungswettbewerb entschied sich der Ältestenrat des Bundestages für den Entwurf des britischen Archi­tekten Sir Norman Foster. Doch bevor der Rück- und Umbau des Reichstagsgebäudes begann, gab der Bundestag grünes Licht für das Projekt der Künstler Christo und Jeanne-Claude. Vom 23. Juni bis zum 6. Juli 1995 zeigte sich das Gebäude dem Betrachter in matt schimmernder "Verpackung". Heute präsentiert sich das Haus sehr ähnlich dem Ursprungs­ bau, mit einer Kuppel in moderner Ausprägung aus Stahl und Glas, sonst aber ohne wesentliche Veränderungen der Grund- Der neue Rachstag  form. So ist auch die innere Struktur des Hauses auf die Grundkonzeption des Architekten Wallot zurückgekehrt.  Für das Herzstück, den Plenarsaal und seine umgebenden Wandelhallen und Lobbies, wurde der innere Bereich des Hauses zwischen den Innenhöfen und den Giebelportalen im Westen und Osten bis auf die Fundamente abge­brochen.  Ein Kranz von 12 Stützen, über die die Lasten aus Dachkonstruktion und Kuppel in die Fundamente hinunterge­führt werden, bestimmt das konstruk­tive Bild des Plenarsaales. Rund 25 m misst die Höhe des Saales vom Red­nerpult bis zum oberen Glasdachab­schluss. Die Saalfläche selbst ist mit etwa 1.200 qm kleiner als die des Bon­ner Plenarsaales.  Eine Besonderheit des Reichstagsge­bäudes gegenüber den Parlaments­bauten in Bonn, die Kuppel und die umgebenden Dachterrassen, ermögli­chen einen Öffentlichkeitsbezug, der weit über den Besucherdienst bisheri­ger Prägung, der sich auf die Plenarsit­zungen beschränkte, hinausgeht.

Über 360 Spiegel lenken Tageslicht in den Plenarsaal Foster hat die Kuppel so dimensioniert, dass sie bei einem Durchmesser von 40 m nur halb so hoch ausgefallen ist wie die historische. Ein wesentliches, zusätzliches Angebot schuf der Architekt mit der Zugänglichkeit der Kuppel. Damit gewinnt das Haus eine außergewöhnliche Attraktivität für die Öffent­lichkeit, die damit nicht nur am parlamentarischen Geschehen 

Bundesrat: Ehemaliges Preußisches Herrenhaus, Leipziger Str. 3-4, nahe Potsdamer Platz.Das Gebäude wurde zwischen 1899 und 1904 als Sitz der ersten Kammer des Preußischen Landtages, des Herrenhauses, nach Plänen des Architekten Friedrich Schulze-Colditz errichtet. Mit dem Gebäude für die vormalige zweite Kammer des preußischen Parlaments, dem Abgeordnetenhaus, bildete es ein Bauensemble, das sich bis zur Niederkirchnerstraße erstreckte. In den Tagen der Revolution von 1918 tagte vom 16. bis 21. Dezember 1918 die Reichsversammlung der Arbeiter- und Soldatenräte im Herrenhaus. Hier wurde der Beschluss gefasst, die Wahlen zur Nationalversammlung für den 19. Januar 1919 anzusetzen. Nach der Übernahme der Macht durch die Nationalsozia­listen wurde 1934 das Herrenhaus dem benachbarten Reichsluftministerium angegliedert und in "Preußenhaus" umbenannt. Nach teilweisem Wiederaufbau nutzte die Akademie der Wissenschaften der DDR den Mitteltrakt und den Westflügel. Der Ostflügel wurde Ende der 50er Jahre abgeteilt und dem Haus der Ministerien (heute Detlev-Rohwedder-Haus) zugeordnet. Im Mai 2000 soll das rekonstruierte Haus an den Bundesrat übergeben werden. Ziel des Umbaus ist es, die charakteristischen historischen Raumfolgen und Nutzungsstrukturen des Gebäudes wiederzugewinnen. 

Oberbaumbrücke/Kreuzberg

Auswärtiges Amt - Werderscher Markt 

Am Werderschen Markt erstreckt sich der nach einem Entwurf des Architekten Heinrich Wolff errichtete Erweiterungsbau der ehemaligen Reichsbank. Im Juni 1945 zog die Zen­trale des Berliner Stadtkontors in das Gebäude ein. Nach vollständiger Wiederherstellung war das Haus Sitz des Finanzministeriums der DDR. 1958 beschloss das Zentralkomitee der SED, das Haus zu übernehmen. Mit dem Rück­tritt Erich Honeckers am 18. Oktober 1989 endete diese Epoche in der Geschichte des Hauses. Mitte 1990 wurde das Gebäude zum Sitzungsort der Volkskammer, die bis zur Auflösung am 2.10.1990 dort tagte. Für die Belange des Auswärtigen Amtes wurde das Gebäude umgebaut. Ergänzend entstand auf der Freifläche vor dem alten Reichsbankgebäude ein Erweiterungsbau, der den funktionalen, räumlichen und gestalterischen Anforderungen eines modernen Ver­waltungsgebäudes gerecht wird, gleichzeitig aber auch den denkmalgeschützten Alt­bau der ehemaligen Reichsbank berücksichtigt. 

Bundesministerium des Inneren 

Spreebogen.gif (73200 Byte)"Der Spree-Bogen ", Alt-Moabit 101

Der Standort des Ministeriums hat für die Berliner Geschichte Bedeutung. Hier befand sich die "Meierei Bolle", einst eine innovative Institution der Berliner Milch- und Lebensmittelversorgung. Die Meierei wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts von Carl Bolle gegründet.  Im Krieg wurde das Gebäude teilweise beschädigt und verfiel langsam. Ende der 80iger Jahre war auf dem Gelände eine Stadtbrache entstanden, die dringend einer Neuordnung bedurfte. Als Ergebnis eines 1990 für das Areal ausgeschriebenen städte­baulichen Wettbewerbs entstand in den folgenden Jahren nach Plänen der Berliner Architekten Kühn-Bergander-Bley ein Komplex aus mehreren Gebäuden, in dem die restaurierte Bausubstanz der denkmalgeschützten Meierei mit eingeschlossen wurde. Das Zentrum der Anlage bildet ein U-förmiges Bürogebäude mit einer Fassade aus Glas und Naturstein.  Gut: Super Lage, schönes Hotel am Ufer der Spree und eine gute Restauration in der Nähe (Paulaner Erlebnisgastronomie)

Bundesministerium der Justiz

Jerusalemer Str. 24-28  Den Dienstsitz des Bundesministeriums bildet eine Gruppe unterschiedlicher Bauwerke im ehemaligen Berliner Konfektionsviertel, das als historisch wertvoll­sten Teil die "Mohrenkolonnaden" einschließt. Der "Prausenhof" (1912-1914) mit dem angrenzenden "Haus Nagel" (1897) und dem "Haus Stern" (1901) sowie dem"Haus Muthesius" (1914) stellen inmitten des Quar­tiers zwischen Mohren- und Kronenstraße ein typisches Beispiel Berliner Gewerbearchitektur dar. Zu DDR-Zeiten beherbergten das "Haus Nagel" und der "Prausenhof" das Amt für Erfindungs- und Patentwe­sen. Das "Haus Stern" wurde 1973 bis 1977 für die Nutzung des Presseamtes der DDR umgebaut und spielte 1989 eine historische Rolle: Hier wurde am 9. November 1989 die Reisefreiheit für die Bürger der DDR bekanntgegeben. Nach der Wiedervereinigung zog die Berliner Dienststelle des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung ein. Bei der Umgestaltung des Gebäudekomplexes verbanden die Architekten Eller + Eller die bruchstückhaften Teile des Quartiers zu einem homogenen Ensemble. 

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Scharnhorststr. 34-37, nahe Invalidenstraße, Naturkundemuseum, Hamburger Bahnhof, In einem historischen Ensemble besonderer Art ist das Ministerium untergebracht. Bauten aus drei Jahrhunderten umfassen den Gebäu­dekomplex, der auf Anweisung Friedrich des Großen in den Jahren 1747/48 entstand: Ein Invalidenhaus für versehrte Soldaten mit zwei Kirchen und mehreren Wirtschaftsgebäuden. 1905-1910 wurde dann auf dem Gelände der Gärten des Invalidenhauses die "Kaiser Wilhelm Akademie für das militärärztliche Bildungswesen " errichtet. Von 1973-1990 nutzte die DDR das Haus als Regierungs- und Diplo­matenkrankenhaus. Mit dem Umbau wurde versucht, vom ursprünglichen Zustand des Hauses möglichst viel wiederherzustellen. Die historische Ausstat­tung der Repräsentationsräume wurde restauriert und mit modernen Mitteln ergänzt. Der Neubau stellt als neuer Mitteltrakt das historische Ensemble des Invalidenhauses städtebaulich wieder her. 

Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen

endgültiger Standort Invalidenstr. 44 z. Z Krausenstr. 17-20- Der Altbauteil des künftigen Ministeriums entstand 1875-1878 nach Plänen des Architekten August Thiede als Geologische Landesanstalt und Berg­akademie. Das Gebäude erfuhr in den späteren Jahren mehrfach bauliche Erweiterungen. Zu DDR­Zeiten war hier das Ministerium für Geologie untergebracht.

Auf Maßnahmen zur Wohnungsversorgung in Berlin und Bran­denburg entfallen etwa 1,6 Mrd. DM und auf umzugsbedingte Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen rd. 1 Mrd. DM. In Berlin beläuft sich der Bedarf auf etwa 9.100 Wohnungen im Rahmen der umzugsbedingten Wohnungsfürsorge. Im Miet­wohnungsbereich wird hierbei auf den Bestand der ehemali­gen Alliierten-Wohnungen mit rd. 3.225 Wohnungen zurückgegriffen. Zusätzlich werden zwischen 1.700 und 1.800 Neubau-Mietwohnungen in Berlin errichtet. Der Nachfrage nach Wohneigentum wird mit einem Angebot von ca. 4.000 Eigentumsmaßnahmen in Berlin und Brandenburg Rechnung getragen. Der Wohnungsbedarf in Bonn für die nach Bonn umziehenden Beschäftigten beläuft sich auf etwa 3.100 Wohnungen. Von den mit ihrem Arbeitsplatz nach Berlin wechselnden Be­diensteten wird ein Teil für eine kurze Übergangsphase bis zum endgültigen Umzug zwischen Bonn und Berlin pendeln. Ent­sprechende Transportkapazitäten in einer Kombination von Flug und Bahn wurden geschaffen. Insgesamt ist mit bis zu 3.700 Pendlern bis Ende 1999 zu rechnen, die aber im Verlauf des Jahres 2000 deutlich abnehmen werden. Zur logistischen Bewältigung der Behörden- und Privatum­züge sind Rahmenverträge mit 45 Firmen bzw. Firmenverbänden mit rd. 500 Einzelunternehmen abgeschlossen worden.  Die Wiederherstellung sowie der Aus- und Neubau der Berliner Verkehrsinfrastruktur war nicht nur umzugsbedingt, sondern Folge der Teilung der Stadt. Auf umzugsbedingte Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen entfallen rd. 1 Mrd. DM. Über das Gesamtvolumen hinaus sind bisher bereits weitere rd. 9 Mrd. DM in den sonstigen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur Berlins investiert worden.  Dazu zählen insbesondere die neue Eisen bahn- Nord-Süd-Verbindung, die U-Bahnlinie U 5 und der Straßentunnel B 96 im zentralen Bereich sowie die Lückenschlüsse im S-Bahnnetz.  Die Aufteilung der Regierungsfunktionen auf Berlin und Bonn führt auch zu erhöhten organisatorischen und technischen An­forderungen an die Kommunikation sowohl innerhalb der Bundesregierung als auch zwischen der Regierung und den anderen Verfassungsorganen.  Mit dem Informationsverbund Berlin-Bonn (IVBB) wird durch den Einsatz moderner Informationstechnik auf wirtschaftliche und sichere Weise die Kommunikation der Verfassungsorgane sowohl innerhalb als auch zwischen den Standorten Berlin und Bonn ermöglicht. Der IVBB stellt neben den ISDN-Diensten, insbesondere der elektronischen Post, ein gemeinsames Intranet mit einer Vielzahl von verfügbaren Informationen und einem Internetzugang, einen Video-Konferenzdienst sowie das Par­lamentsfernsehen zur Verfügung. 

synagoge.GIF (357184 Byte) Alte Synagoge/Oranienburger -
Orientierungspunkt für das Nachleben von Berlin in den Hackischen Höfen und Heckmann-Höfen

GALERIEN /AUSSTELLUNGEN/KINO

Berlinische Galerie  Landesmuseum für Moderne Kunst, Photographie und Architektur 10965, Methfesselstr, 28-48, Tel. 78 90 26 02 geschlossen, Eröffnung voraussichtlich Ende 2001 
Deutsche Guggenheim Berlin  10117, Unter den Linden 13-15, A'2 03 09 30, tgl. 11-20 Uhr, Führungen tgl. 18 Uhr 
CinemaxX Colosseum Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 123, 'e 44316316 
CinemaxX Hohenschönhausen Hohenschönhausen, Wartenberger Str 174, 'A 44 31 63 16 
CinemaxX Potsdamer Platz Tiergarten, Potsdamer Platz 5, '2 44 31 63 16
Filmkunsthaus Babylon Mitte, Rosa-Luxemburg-Str. 30,
Filmpalast Berlin Charlottenburg, Kurfürstendamm 225, 1288388551 
Olympia am Zoo Charlottenburg, Kantstr. 62,18811978 
UCI Kinowelt Zoo Palast Charlottenburg, Hardenbergstr. 29a, 225414777  

KULTURZENTREN

Akademie der Künste Tiergarten, Hanseatenweg 10,  I ,2390760 Mo 9-13 Uhr, Di-So 10-19 Uhr 
Haus der Kulturen der Welt Tiergarten, John-Foster-Dulles-Allee 10, 2397870  Haus der Wissenschaft und Kultur der Russischen Föderation Mitte, Friedrichstr. 176-179, 20 30 23 29 
Kultur-Brauerei  Prenzlauer Berg, Knaackstr. 97, Tel 44049044 
Parkhaus Treptow, Puschkinallee 5, 53 79 52
Pfefferberg Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 176, '982 44 38 31 10 
Podewil Mitte, Klosterstr. 68-70,  24 74 96 
Tränenpalast Mitte, Reichstagufer 17

MUSEEN UND SAMMLUNGEN 

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung Staatliche Museen zu Berlin 14059, Schloßstraße 70, 32091261, Di-Fr 10-18, Sa/So 11-18 Uhr 

Altes Museum  Staatliche Museen zu Berlin 10178, Bodestr. 1-3, 'P 20 90 50, Di-Do u. Sa 10-18 Uhr, Fr u. So 10-20 Uhr 

Alliierten Museum 14195, Clayallee 135, e 8 18 19 90, Do-Di 10-18 Uhr  Antikensammlung Staatliche Museen zu Berlin, 10178, Pergamonmuseum, Bodestr. 1-3, 'Ag 20 90 50, Di-So 10-18 Uhr 

Anti-Kriegs-Museum 13353, Brüsseler Str. 21, e 45 49 01 10, tgl. 16‑20 Uhr 

Haus der Kulturen der Welt  Berlin-Tiergarten, Regierungsviertel, John-Foster-Dalles-Allee

Philharmonie  Tiergarten, Herbert-von-Karajan-Str. Großer Saal, Kammermusiksaal  

Staatsoper Unter den Linden  Mitte, Unter den Linden 7, le 20 35 45 55 

Stella Musical Theater  Tiergarten, Potsdamer Platz/Marlene­ Dietrich-Platz 1, e 0180/5 44 44 

Theater des Westens  Charlottenburg, Kantstr. 12, '2 8 82 28 88  SCHLÖSSER  Schloss Biesdorf  Marzahn, Alt-Biesdorf 55, B,2 5 14 3 7 3 6, Mo-Do 9.30-19, Fr 9-13 Uhr, jeden 3. So im Monat Familiensonntag 11-17 Uhr 

Schloss Britz Neukölln, Alt-Britz 73, e 6 06 60 51, Di-Do 14-18 Uhr, Fr 14-20 Uhr, Sa, So 11-18 Uhr, Führungen durch die historischen Räume  Mi 14-17.30 Uhr, nach Anmeldung

Schloss Charlottenburg Charlottenburg, Luisenplatz, 

Altes Schloss: Di-Fr 9-17 Uhr, Sa/So 10-17 Uhr  Knobelsdorff-Flügel: Di-Fr 10-18 Uhr, Sa/So Schinkel-Pavillon: Di-So 10-17 Uhr Mausoleum: 1. Anr.-31. Okt. Di-So 10-17 Uhr 

Schloss Friedrichsfelde  Lichtenberg, Tierpark Berlin, Am Tierpark 125,A' , 5.13 81 42, Di-So 10-18 Uhr, Führungen nach Vereinbarung Infos zum Konzertprogramm: Tel 51381 42 

Schloss und Landschaftsgarten Glienicke Zehlendorf, Königsstr. 36, e 8 05 30 41, Garten ist ganzjährig tgl. geöffnet Schloss: 15. Mai-15. Okt. Sa/So 10-17 Uhr  

Jagdschloss Grunewald  Zehlendorf, Am Grunewaldsee 29, e 8 13 35 97  1. Mai-31. Okt. Di-Sa 10-17 Uhr, 1. Nov.-1. Apr. Sa/SO 10-16 Uhr 

Schloss und Landschaftsgarten Pfaueninsel Zehlendorf, Pfaueninsel, Al 8 05 30 42, Garten ganzjährig tgl. geöffnet, Okt. 9-17 Uhr, Nov./Dez. 10-16 Uhr, Schloß: 1. Apr.-31. Okt. Di-So 10-17 Uhr 

Schloss Tegel Reinickendorf, Adelheidallee 19-20, Tel. 434 31 56, Okt.- Apr. geschlossen, Mai- Sept. Mo 10, 11, 15,16 u. 17 Uhr Führungen, Besuch nur mit Führungen möglich 

SEHENSWERTE KIRCHENBAUTEN UND THEATER

Berliner Dom  Mitte, Am Lustgarten, 'A, 20 26 91 36, Domkirche: Mo-Sa 9-20, So 12-20 Uhr Kaiserliches Treppenhaus: Mo-Sa 10-18, So 12-18 Uhr, Kuppelumgang: Mo-Sa 9-20, So 12-20 Uhr Konzertkasse: Mo-Fr 10-17.30 Uhr 

Deutscher Dom Mitte, Gendarmenmarkt,  I ,22 73 04 31/32/33, Di-So u. feiertags 10-18 Uhr, Führungen 11 u. 13 Uhr, für Gruppen nach Vereinbarung 2 Wochen vorher 

Französischer Dom Mitte, Gendarmenmarkt 5, ' P 2 29 17 60, Hugenottenmuseum: Di-Sa 12-17, So 11-17 Uhr, Gruppenführungen nur nach Anmeldung 

Friedrichswerdersche Kirche Mitte, Werderstr., 2 08 13 23, Schinkelmuseum: Di-So 9-17 Uhr 

St.-Hedwigs-Kathedrale Mitte, August-Bebel-Platz, ' 2 2 03 48 10, Mo-Sa 10-17, So u. feiertags 13-17 Uhr 

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Charlottenburg, Breitscheidplatz, 191 2 18 50 23, Kirche tgl. 9-19 Uhr, Gedenkhalle Mo-Sa 10-16 Uhr, feiertags geschlossen  

St.-Marien-Kirche  Mitte, Karl-Liebknecht-Str. 8, 22424467, Mo-Do 10-16, Sa/So 12-16 Uhr, Führungen nach Absprache 

Moschee  Wilmersdorf, Brienner Str. 7, 8 73 57 03, Führungen nach tel. Vereinbarung, jeden Freitag 13 Uhr Gottesdienst 

Deutsches Theater und Kammer­ spiele Mitte, Schumannstr. 13 a, Deutsches Theater: 22844 12 25, Kammerspiele: le 22 4412 26 

Friedrichstadtpalast Mitte, Friedrichstr. 107, 11, 23 26 23 23  

Grips-Theater  Tiergarten, Altonaer Str. 22, e 3 9140 04 

Hackesches Hoftheater  Mitte, Rosenthaler Str. 40, 2 83 25 87  

Hansa-Theater Moabit, Alt-Mobit 48, 39847211 

Hebbel-Theater Kreuzberg, Stresemannstr. 29, 2590040  

Maxim-Gorki-Theater Mitte, Am Festungsgraben 2, 20 22 11 15/29  

Renaissance-Theater Charlottenburg, Kneselbeckstr. 100/ Hardenbergstr. 6, 3124202 

Schaubühne Wilmersdorf, Kurfürstendamm 153, Lehniner Platz  

Schlosspark-Theater  Steglitz, Schlossstr. 48, e 7931515 

Theater am Kurfürstendamm Wilmersdorf, Kurfürstendamm 206-209, 8859110, Kartenbestellung:247 99 74 40 

Theater im Palais  

Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum  

Neue Synagoge Mitte, Oranienburger Str. 28-30, 28401250, So-Do 10-18, Fr 10-14 Uhr Führungen: Mi 16 Uhr, So 14 u. 16 Uhr  Mitte, Am Festungsgraben 1,  201 06 93/95 

Berliner Ensemble  Mitte, Berthold-Brecht-Platz 1, 2 82 31 60 - Kasse Wiedereröffnung im Dezember 1999 

Theater Unterm Dach Prenzlauer Berg, Danziger Str. 101, 242401080 

Tribüne Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 18, z? 3 41 26 00 

Buddhistisches Haus Frohnau, Edelhofdamm 54

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Brandenburger Tor 

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Baustelle Potsdamer Platz

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Berliner Dom

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City-West
Europa-Center

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Transport

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Gatow

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Hackische Höfe

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Messe / ICC

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La France in Berlin

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Plattenbau Ost 

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Pergamon Altar

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Nikolai Viertel Berlin-Mitte

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Wannsee 

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Potsdamer Platz


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Sony Center

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Velodrom  

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Treptow Berlin-

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Tiergarten 

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River Spree





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