| Mittwoch| 18. Dezember 2000 | |
|Recht | Wirtschaft| Events | China Forum | Termine|
Delegationsreise des Asien-Pazifik Forums Berlin mit Unterstützung von Chinaprojekt.de zur Umweltkonferenz in Beijing (12-14. Dezember 2000)Bericht von RA Alexander Ahrens, RA Eberhard J. Trempel, Dr. Uwe Arlt, International Management Consultant (Hamburg), Jürgen Fritz (Management Consultant, Berlin), Oberingenieur Meinfried Krügel (ÖTEC Group, Chemie- und Tankanlagenbau, Fürstenwalde) und Lu Xingfu (SINO New Road Berlin/Shanghai/Beijing), Berlin/18.Dezember 2000. Der Bericht spiegelt die persönliche Einschätzung der Teilnehmer wieder. In der Zeit vom 7. bis 16. Dezember 2000 besuchte eine Delegation des Asien Pazifik Forums Berlin die chinesische Hauptstadt Beijing, um sich einen aktuellen Überblick über die aktuelle Lage in der chinesischen Hauptstadt zu machen und an der ersten Deutsch-Chinesischen Umweltkonferenz teilzunehmen, die am 12. und 13. Dezember im Kerry Hotel veranstaltet wurde. Die Veranstaltung war insgesamt ein Erfolg und ein erster Schritt in richtiger Richtung. Wir wollen uns an dieser Stelle ausdrücklich nicht zu den Schwächen der Veranstaltung und zum Auftreten deutscher Politiker äußern, was nicht nur den Rahmen eines Beitrags sprengen, sondern den immerhin guten Ansatz der Konferenz infrage stellen würde, denn das Ergebnis wäre so, wie wir es erwarten würden. Der positive Eindruck überwiegt und verdient gewürdigt zu werden. Im Vorfeld der Veranstaltung konnte sich die Delegation durch intensive Gespräche mit ausgesuchten chinesischen Unternehmen und Beratern einen Eindruck von den rasanten Veränderungen in der Planungs- und Wirtschaftspolitik machen. Hierzu: I. Gespräche und VerhandlungenKontakte und Gespräche:
v.l.n.r.: Fritz, Lan, Krügel, Dr. Arlt, Ahrens, Wang, Trempel, Lu Folgende Themenschwerpunkte waren Gegenstand der Diskussion, wobei die Gespräche insgesamt sehr stark unter dem Eindruck
standen. Privatisierung der Bauwirtschaft
Obwohl die chinesischen Großstädte seit über 20 Jahren einem rapiden Wandel unterliegen - siehe: das alte Beijing - und ein Ende des Umbruchs nicht erkennbar ist, zeichnen sich ernste Probleme bei Qualität, Ausnutzung und Perspektive ab, die jedenfalls zu einer erheblichen Nachfrage nach moderner Technik und know how führen. Zum Thema auch: Transformation der chinesischen Staatswirtschaft nicht ausnahmslos In den Schwerindustriebereichen des militärischen Komplexes, zu denen auch die Zulieferindustrie von Maschinen, Fahrzeugen, Ausrüstungen usw. gehört, werden die großen staatlichen Unternehmen weiterhin bestehen und ihre Aktivitäten ausbauen. Es wird daneben eine aktive Beteiligungspolitik betrieben, die möglichst hohes Niveau erreicht. Ziel ist es dabei, möglichst Partner in Deutschland und Europa zu suchen, da im Gegensatz zu den USA und Japan hier die größten Reserven vermutet werden. Das Interesse ist nachhaltig, auf dem Hintergrund der nicht selten auch negativen Erfahrungen, neue Wege in der Zusammenarbeit zu beschreiten. Auch chinesische Unternehmen haben gelernt und wollen nicht mehr jede Lösung um jeden Preis. Chancen ergeben sich dennoch in Teilbereichen und Betrieben, die branchenmäßig privatisiert werden können. Siehe zur Privatisierung: Privatisierung von Staatsbetrieben Beijing 2008 - Olympia-Bewerbung bei diesem Smog ?
Ungeachtet der Probleme ist die Olympiabewerbung zu einer nationalen Angelegenheit geworden, deren Bedeutung man bei seinen Gesprächen in China nicht unterschätzen sollte. Die chinesische Regierung ist gewillt, die Stadt zu modernisieren und internationalen Standard zu erreichen. Die Einbeziehung ausländischer Partner bei der Sanierung, Modernisierung, Ausschreibung, Planung und Realisierung von Projekten ist ausdrücklich erwünscht und wird überall berücksichtigt. Es kommt nach der positiven Stimmungslage darauf an, bereits frühzeitig Position zu beziehen und dabei immer im Auge zu behalten, daß auch Athen im Smog erstickte, als die Bewerbung infrage stand. Anders als im Fall von Griechenland werden es sich die großen Sponsoren der olympischen Bewegung nicht nehmen lassen, den chinesischen Markt spätestens im Jahr 2008 zu befruchten. EXPO Shanghai 2010
Autobahnbau, Infrastruktur
Gasumstellung, Energieversorgung
Umweltschutz, Wasserschutz, Luftreinhaltung Siehe auch unsere Beiträge: Jutta Ludwig, Wasserschutz in China Uwe Wiegand, Berliner Wasserbetriebe in China, Projekt Xiàn Versiegen der Flüsse am Beispiel des Gelben Flusses (Huang He) II. Umweltkonferenz
Wir werden an dieser Stelle die Dokumentation der Veranstaltung kommunizieren und das Angebot für interessierte Unternehmen erweitern. Senden Sie uns eine eMail, wenn Sie Informationen benötigen. Beachten Sie auch den Messekalender 2001. Weitere Berichte und Quellen: siehe: www.itut.de III. Persönliche Eindrücke (ausgewählt) Jürgen Fritz, Berlin
|
Berlin - Headoffice
| |
[Recht][Newsletter][China Forum][News][Service][Verbände][Bauen in China ][Wirtschaft] [Inhalt][Impressum][Welcome][News][Events][Travel][Kontakte] [Home] [Suchen] [Energiewirtschaft] [Wasserwirtschaft] [Stadtentwicklung] [Online-Beratung] [Umweltschutz] [Webkalender] [Kontakt] [Site-Map] All rights reserved for the Author/Publisher. Alle Rechte, auch Übersetzungen, sind vorbehalten. Reproduktionen gleich welcher Art, ob Fotokopie, Mikrofilm oder Erfassung in Datenbanken oder Datenbankverarbeitungsanlagen nur mit schriftlicher Genehmigung des Urhebers. Aus der Veröffentlichung kann nicht geschlossen werden, daß die beschriebenen Lösungen oder verwendeten Bezeichnungen frei von gewerblichen Urheber oder Schutzrechten sind. Verantwortlich: apfb@chinaproject.de - Nachdruck und Weiterverbreitung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung. Trotz größter Sorgfalt bei der Recherche können wir mit Rücksicht auf eine ständig ändernde Rechtslage keinerlei Haftung übernehmen und bitten alle Leser, sich jeweils über den aktuellen Stand durch eine gezielte Rückfrage zu informieren. © |