Mittwoch | 11. November 2000

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Ein chinesischer Garten in Marzahn: Eröffnung des Gartens des Wiedergewonnen Mondes

von Dorothea Slevogt, Berlin/Heidelberg:

Berlin ist um eine chinesische Attraktion reicher. Am 15. Oktober konnte es der regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen kaum erwarten, Europas größten chinesischen Garten im Erholungspark Berlin-Marzahn für eröffnet zu erklären - und das sicher nicht nur, weil es bei fast schon winterlichen Temperaturen zu regnen drohte. Als Zeichen für den deutsch-chinesischen Kulturaustausch thront der idyllische Garten nun inmitten der Marzahner Plattenbausiedlung. Errichtet wurde der Garten auf einem Areal von 27 000 Quadratmeter von Pekinger Gartenbauspezialisten in einer dreijährigen Bauzeit. „Während dieser Zeit schon fanden viele Begegnungen mit chinesischer Kunst und Kultur hier statt“, so der Marzahner Bürgermeister Dr. Harald Buttler. Die Zahl der Besucher hat sich seither mit 140.000 schon mehr als verdoppelt.  Der Garten gilt als ein bedeutender Beitrag der Städtepartnerschaft Peking – Berlin. Im Vordergrund stand daher auch in allen Eröffnungsreden der Ausbau der Städtepartnerschaft Peking und Berlin und der kulturelle Austausch zwischen China und Deutschland, den man mit dem chinesischen Garten ein gutes Stück vorangebracht hat.

Initiiert und realisiert wurde die Idee des Gartenbaus von dem Filmproduzenten Alfred Durniok (1981 Oskar für ‚Mephisto’). Durniok war es auch, der die Sponsoren mit ins Boot holte. Darunter die VW Werke in Shanghai die mit 400.000 DM das Teehaus stifteten. Lufthansa flog die 29 chinesischen Fachkräfte vom Institut für klassische Gartengestaltung ein. Der Berliner Senat stellte Fördermittel von Bund und Land in Höhe von DM 4,6 Millionen zur Verfügung. Der ‚Pavillon des ruhigen Mondscheins’ ist ein Geschenk der Partnerstadt Peking, von der auch eine Delegation zu Eröffnung des Parks in Marzahn angereist war. Zu den Eröffnungsrednern gehörten denn auch der Berater der Stadtregierung Peking Li Disheng, der eine Rede des Bürgermeisters von Peking verlas und die Abgeordnete des Pekinger Volkskongresses und Leiterin des technischen Komitees des Gartenbauamtes Peking, Frau Zhang Shulin. Sie sprach in ihrer Rede von ihrer Bewunderung für den integrierten Umweltschutz bei der Berliner Städteplanung, wovon die Pekinger Regierung noch viel lernen könne. Sie ist, wie auch der Pekinger Bürgermeister, sicher, dass es in Zukunft einen Ausbau der Zusammenarbeit in Bereich Gartenbau beider Städte geben wird, durch die man sich gemeinsam weiterentwickeln könne. Diepgen nannte den Garten einen Teil Berlins Interesses an der gesamten Region, an der Zusammenarbeit mit China und der gesamten Asien-Pazifik-Region. Als einen Ausdruck für den Blick über die Grenzen zur internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit betonte Diepgen in diesem Zusammenhang auch die Asien-Pazifik-Wochen. Begleitet wurde das Ereignis von einer Pekinger Musikgruppe in Minimalbesetzung, die durch Tänze und Gesang das Publikum in die richtige Stimmung versetzen sollte. Beachtenswert war auch im Rahmen eines gleichberechtigten Austausches der Kulturen die zweisprachig Übersetzung aller Reden durch die hervorragende Dolmetscherin Gisela Reinhard, die häufig besser zu verstehen war als die Redner selber.

Weitere Informationen: Erholungspark Marzahn, Eisenacher Straße 99, 12685 Marzahn

Telefonische Auskunft: 030 – 5 46 98 – 0

Öffnungszeiten: täglich ab 9:00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit

Dazugehörige Photos: Garten 1-6

   

 

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