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Bericht: Umweltkonferenz Beijing 2000 03.Jan.2001 http://www.chinaproject.de
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Jürgen Fritz/ Projektmanagement Consultant Berlin - zugleich Vereidigter Dolmetscher für die chinesische und vietnamesische Sprache*) 

Delegationsreise nach Peking 07.- 15.12.2000 und Teilnahme an Deutsch-chinesischer Umweltkonferenz 12./13.12.2000. 

Eindrücke und Anregungen.

Diese China-Reise war für mich die erste Gelegenheit zu erfahren, wie sich die mir bisher nur über im Internet zugängliche chinesische Massenmedien bekannten Positionen chinesischer offizieller Stellen und Unternehmen zu Umweltfragen und der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit im direkten Kontakt darstellen- Insofern kann ich mir noch kein schlüssiges Urteil erlauben. Ich will aber versuchen, meine Eindrücke wiederzugeben. 

In den Gesprächen mit 3 chinesischen Staatstinternehmen wurde das grundsätzliche große Interesse an der Zusammenarbeit mit deutschen Firmen auf den verschiedensten Gebieten des Umweltschutzes, der sparsamen Ressourcennutzung usw. deutlich. Da es sich jeweils um einen ersten Gedankenaustausch handelte, blieben die Stellungnahmen der chinesischen Seite zu den von der Delegation erläuterten Kooperationsmöglichkeiten noch recht allgemein. Auf mich machten die Vertreter der Norinco Group einen sehr seriösen Eindruck.

Teilnehmer der Berliner Delegation

Wie mir scheint, gilt dies in geringerem Maß für die China National Machine Tool Corp. 

Das nach dem Diskussionsbeitrag ihres Präsidenten auf der Umweltkonferenz mit der China Environment Protection Corp. vereinbarte Gespräch des Herrn Dr. Arlt (Hamburg) verlief wegen eines geplatzten und neu vereinbarten Termins unter ungünstigen Umständen. 

 Es ergab keine reales Bild davon, ob ein echtes Interesse an dem neuen schwedischen System der Müllverwertung vorhanden ist. Vor dem Hintergrund der deutsch-chinesischen Umweltkonferenz sind wir m. E. aber berechtigt dass diese Unternehmen ohne Ausnahme die Kooperation wünschen und alle Angebote - auch die von deutscher Seite - zu prüfen bereit sind. Je konkreter sie sind und je besser sie die Bedingungen Chinas berücksichtigen, desto größer die Erfolgsaussichten.

Für die weitere Arbeit auf dem Umweltsektor mit der chinesischen Seite scheint nur eine Erweiterung der Firmenkontakte u.a. auf Privatunternehmen, die ohne staatliche Mittel arbeiten, geraten- Möglicherweise eröffnen sich durch deren - von nur vermutete - rationellem Arbeitsweise bessere Geschäftsmöglichkeiten. Eine Liste der auf der Umweltkonferenz vertretenen chinesischen offiziellen Stellen und Firmen liegt mir vor. 

Die deutsch-chinesische Umweltkonferenz hinterließ den Eindruck einer inhaltlich und organisatorisch sorgfältig vorbereiteten Veranstaltung. Die Diskussion im Forum und in der Arbeitsgruppe Ressourcenschutz, einer von insgesamt 3, an der ich teilnahm, war lebhaft und, wie es schien, weitgehend spontan. Pflichtbeiträge, die nicht direkt auf das jeweilige Thema des Meinungsaustausches eingingen, blieben in der Minderheit. Beeindruckend und für namhafte deutsche Vertreter überraschend war die schonungslos kritische Einschätzung des Zustandes der Umwelt in China vor allem durch chinesische Wissenschaftler, z. B- der Akademie für Umweltschutz.

J. Heraeus, Vorsitzender des APA-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, musste nach eigener Aussage seine vorbereitete Rede deshalb neu schreiben. Die Verschlechterung der Luft- und Wasserqualität, Bodenerosion und voranschreitende Verwüstung, extreme Klimaschwankung der Wechsel von Dürre- und Hochwasserkatastrophen scheinen fremde Wissenschaftler und Politiker in China ernsthaft zu beunruhigen. Sie werden offenbar zunehmend als Faktoren gesehen, die das wirtschaftliche Wachstum, die Volksgesundheit und perspektivisch die Lebensbedingungen der chinesischen Bevölkerung gefährden.

Der Begriff nachhaltige Entwicklung wird angenommen, die Forderung, die Wirtschaft in einer für die Umwelt verträglichen Weise zu entwickeln, bejaht. 

Die in Deutschland u.a. entwickelten Industrieländern verfolgten Strategien zur Schonung der natürlichen Ressourcen durch erneuerbare Energien, Bekämpfung der Wasserverschwendung usw. widerspiegeln sich auch in den Denkansätzen der chinesischen Umweltpolitiker. Angesichts des alarmierenden Tempos der Verschlechterung der Umweltbedürftigkeit sieht sich China offensichtlich vor das Problem gestell, worauf es seine begrenzten Kräfte vorrangig konzentrieren muß.

Tenor der Konferenz war die einmütige Anerkennung einer gemeinsamen Verantwortung Deutschlands und Chinas für den Umweltschutz Offenbar provoziert durch die Rede des Herrn E. von Weizsäcker, der seine bekannte These vom Faktor vier darlegte, wiesen allerdings 2 chinesische Diskussionsredner die Forderung nach, Reduzierung des Energieverbrauchs für China unter Hinweis auf seinen Entwicklungsbedarf zurück. Die chinesische Diskussionsleitung griff hier vermittelnd ein, um ein Aufkommen von Dissonanzen zu vermeiden.

Die chinesischen Redner auf der Umweltkonferenz: brachte die Hochachtung vor dem Entwicklungsniveau der deutschen Umweltpolitik und Umwelttechnik zum Ausdruck. 

Deutscherseits wurden m. E. etwas einseitig die zweifellos großen Erfolge in den Mittelpunkt gerückt und noch nicht zufriedenstellend gelöste Probleme kaum erwähnt. 

Vertreter des BUND bemühten sich, das dadurch überzeichnete, idealisierte Bild zu korrigieren, fanden dabei aber wenig Resonanz.

Der Konferenzverlauf und die in der Gemeinsamen Erklärung enthaltene Absichtserklärung der deutschen und der chinesischen Seite deuten darauf hin, dass die Reduzierung der Umweltbelastung, der Umweltschutz künftig ein bedeutendes Feld in den deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen sein werden. 

Beide Seiten sind ideale Partner, da Deutschland bezüglich des wissenschaftlichen Erkenntnisstandes, der politischen Konsequenz und des technischen Know how eine international führende Position einnimmt und China aufgrund des hohen Tempos der wirtschaftlichen Entwicklung, seiner großen Bevölkerungsdichte und der daraus resultierenden ernsten Umweltgefährdung einen schier unbegrenzten Maß bietet. Die mir bisher bekannten nächsten 2 Veranstaltungen in China Environment China 2001, September "in Kanton und China Business Meeting für Umwelttechnologie 2001, Juni in Peking, scheinen mir die Richtigkeit der obigen Einschätzung zu bestätigen.

Bei der Entwicklung künftiger Projekte gilt es m.E. zu bedenken, dass China sich derzeit erst im Stadium der Erkenntnis des Umweltproblems befindet. Von dort bis zum im Konzept eines integrierten Umweltschutzes, der Technik, Ökonomie, Ökologie und gesellschaftliche Bedürfnisse im Zusammenhang betrachtet, ist noch ein sehr weiter Weg. 

Problematisch ist für China die Finanzierung der notwendigen gewaltigen Anstrengungen zur Umweltsanierung bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des auch aus politischen Gründen erforderlichen hohen Wirtschaftswachstums. Die Herstellung des gesellschaftlichen Konsens, die Akzeptanz durch die Bevölkerung für die Umweltpolitik, die Bereitschaft, steigende Preise für Wasser u.a. hinzunehmen, ist unabdingbar. 

Angesichts für die Bevölkerung ohnehin schon ungewohnt hoher finanzieller Belastungen durch Ausgaben für Bildung, Wohnung etc., spontaner Protestaktionen in Teilen Chinas gegen Betriebsschließungen, Lohnkürzungen uä. muß die Staatsführung mögliche Risiken, abwägen. Sie wird der Aufrechterhaltung der politischen Stabilität bei ihren Entscheidungen stets den Vorrang geben.

*)Kontakt:

Alt-Friedrichsfelde 78, 10315 Berlin

Tel. 030- 51009863

Fax. 030-51009865

eMail: K.J.Fritz@t-online.de

 

Jürgen Fritz war in der DDR offizieller Regierungsdolmetscher und arbeitet seither erfolgreich als Management Consultant im Bereich Projektentwicklung. Er gilt als ein intimer Kenner der politischen Verhältnisse in China und Vietnam berät aufgrund seiner Sprachqualifikation Unternehmen und Regierungsstellen bei der Planung, Konzeptionierung und Umsetzung strategischer Projekte.

 

 

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Fax. 00976-1-324076

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