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Due Diligence: Beteiligung, Investition und Unternehmenskauf (Mergers & Acquisition)

BERLIN - (trempel) - Due Diligence im internationalen Wirtschafts- und Investitionsrecht

Das Institut der Due Diligence wurde in den USA im Rahmen der Prüfung von Unternehmen entwickelt, die eine Börsenzulassung beantragen wollten. Heute werden Due Diligence-Prüfungen vielfältig eingesetzt und sind längst nicht mehr auf die Frage der Börsenzulassung beschränkt. Wenn immer es um die Beteiligung an einem Unternehmen, die Übernahme eines Unternehmens oder aber die Zusammenarbeit geht, werden heute von der Geschäftsführung der beteiligten Unternehmungen externe Due Diligence-Prüfungen in Auftrag gegeben, mit denen sich das für Risikogeschäfte und deren Vermeidung zuständige Management nicht nur vor eigener Betriebsblindheit schützen, sondern vor allem die Schwachpunkte des eigenen Ansatzes bei der Beurteilung eines Unternehmens oder Zielobjekts ermitteln möchte.

Trempel & Associates

Eine Due Diligence-Prüfung dient zugleich der Sichtung von Risiken oder Schwachpunkten zur Erarbeitung von Risikomanagementsystemen oder sonstigen Maßnahmen zur konstruktiven Umgestaltung. Abgestellt wird dabei in erster Linie auf die Ermittlung der tatsächlichen Verhältnisse im Sinne einer Bestandsaufnahme (Inventur), wobei die Bestandsaufnahme auch die Überprüfung von Rechtsbeziehungen zum Gegenstand hat.

Entscheidend ist regelmäßig die Festlegung des genauen Prüfungsansatzes im Vorfeld einer Due Diligence, da man heute schnell endlos prüfen kann. Zu komplex sind die Lebenssachverhalte, als das alles jederzeit ermittelt werden könnte. Ermittlung der tatsächlichen Verhältnisse eines Unternehmens oder Zielobjekts/Partners als sachliche Voraussetzung für die Entscheidungsfindung des Managements, ob und unter welchen Voraussetzungen. 

Länder und Gebiete, bei denen wir wissen, worüber wir reden:

Durch die enge Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern vor Ort, stellen wir stets sicher, daß unsere Mandanten in fast jeder Zielregion optimal betreut werden. Früher unterhielten wir in China und Vietnam selbst kleine Büros. Wir mußten selbst erfahren, daß es sehr teuer werden kann, wenn man zu früh auf den Markt kommt, denn nicht nur derjenige wird betraft, der zu spät kommt. Diese Erfahrung war sehr wertvoll, denn wir können von uns behaupten, daß wir die Sorgen des Mittelstands aus eigener Anschauung und eigenem Leid bei einem fehlgeschlagenen Auslandsengagement kennen. Heute kommt uns diese Erfahrung und die Marktkenntnis zugute, denn wir haben ein Gespür für den richtigen und vor allem kostengünstigen Ansatz. Unsere Partner 

Unsere Leistungsangebote bei Auslandszusammenhängen:

  • Vertretung in Schiedsgerichtsverfahren

  • Patent- und Markenschutzanmeldung

  • Prozeßvertretung in Kooperation

  • Erstellung eines Businessplans

  • Begleitung von Investitionsprojekten

  • Partnersuche

  • Gemeinschaftsunternehmen

  • Projektentwicklung

  • Durchführung einer Unternehmensbewertung oder Due Diligence

  • Feststellung von Unterschlagungssachverhalten

  • Betriebswirtschaftliche und rechtliche Analyse

  • Sanierung und Konfliktmanagement

In Umwelt- oder produktionstechnischen Fragestellungen arbeiten wir eng mit kompetenten Consulting-Unternehmen oder Hochschuleinrichtungen zusammen. So empfehlen wir bei der Analyse produktionstechnischer Sachverhalte gerne unsere langjährige Zusammenarbeit mit dem IPK Fraunhofer Institut für Produktionstechnik, welches eine der ersten Adressen bei der Analyse von produktionstechnischen Anlagen oder der Entwicklung von Produktionskonzepten ist (Beispiel: nationales Auto für Indonesien).

Gerne greifen wir auch auf das know how von Fachkräften oder Senioren aus dem Bereich des Senior Export Service zurück. 

"Altgediente" Vorstände oder Unternehmer mit internationaler Expertise gehören zu unseren Empfehlungen, wenn wir die Analyse von Unternehmenssachverhalten im Ausland vornehmen. So können wir bei der Frage des Vertriebsaufbaus beim Absatz von biotechnologischen Produkten in China ebenso behilflich sein wie bei der Gestaltung von Verhältnissen, wenn es um den Absatz von Pharmaka in Südamerika geht. Fordern Sie uns, wenn Sie die Effektivität Ihrer Vertriebs- und Absatznetze im Ausland überprüfen oder einen Partner finden wollen. 

Eberhard J. Trempel: Vorschlag: Grobplanung „Prüfungsschema“:

Prüfungsvorbereitung

Aufstellung eines spezifizierten Prüfungsplanes:

Sichtung der Gesellschaftsverträge, wesentlichen Vertragsdokumente, Vorjahresbilanzen einschließlich Anhang, G + V, Lagebericht, Kontenplänen, Steuererklärungen, Betriebsprüfungsberichten, Liste der Kreditoren und Debitoren

Organisation der Ablaufplanung

 

Auftragsgegenstand 

Kaufpreisfindung, Ermittlung der wesentlichen Vertragsparameter und Risiken

Executive Summary

Persönlicher Eindruck vor Beginn der Prüfung, Wesentliches Ergebnis der tatsächlichen Feststellungen,

Bewertung und Ergebnis der Überprüfung (siehe unten)

Darstellung und Struktur des Unternehmens

Produkte des Unternehmens, Unternehmensgeschichte 

Eckdaten des Unternehmens und der Firma des Unternehmens:  

Unternehmensgegenstand

Organisation

Organigramm, Lebensläufe der Geschäftsführer, Geschäftsordnung

Verträge/Gewerbliche Schutzrechte

Prüfung und Sichtung bestehender Vertragsbeziehungen mit besonderer Rücksicht auf Dauerschuldver-hältnisse und das Verhältnis Gesellschaft ./. Gesellschafter, Finanzinstitute, Feststellung etwaiger Sicherheitsbestellungen, Grundpfandrechte etc.

Technologische Innovation, Patente, gewerbliche Schutzrechte, Lizenzrechte, Widerspruch- oder  Nichtigkeitsverfahren, Warenzeichenpflege, Entwicklungsverträge

Arbeitsrecht:

Feststellung besonderer Probleme aus bestehenden oder abgewickelten Verträgen auch bei Vorständen etc.

Marketing- und Vertriebsstruktur

Marketingstrategien, Marketingausgaben, Vertriebskonzept, Anzahl der Außendienstmitarbeiter, Gebietsverteilung, Provisionsvereinbarungen, Preispolitik,

Produktion und Logistik

Produktionsprozess, Eigenfertigung, Fremdfertigung, Produktivität, Logistik, Lager,  Lagerumschlagshäufigkeit, Fremdlager 

Die Prüfung des Produktionsstandard, der Technologie und die Frage der Optimierung ist nicht Gegenstand des Auftrages.

Wir sind aber in der Lage, bei Bedarf den produktionstechnologischen Ablauf und Standoard gesondert in Zusammenarbeit mit dem IPK Fraunhofer Institut in Berlin zu überprüfen.

Einkauf 

Beschaffungsmärkte, Lieferanten, Unterschlagungs- und Untreuekontrolle,

Forschung und Entwicklung

Organisation, Ausgaben, insbesondere in bezug auf den Umsatz, Ergebnisse, Projekte

Management und Personalangelegenheiten 

Management, Managementstruktur, Qualifikation, Liste aller Arbeitnehmer mit Kosten und Laufzeiten, weitere Dienstverträge, zugesagte  Sozialleistungen, Pensionszusagen, Lohn- und Gehaltserhöhungen in den letzten beiden Jahren, Arbeitsprozesse der letzten drei Jahre, insbes. im Beschlussverfahren, anwendbare Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen, Arbeitskämpfe, Abfindungsvolumen.

Finanz- und Ertragslage

Ergebnis der letzten fünf Jahre, Kennziffernanalyse (Standardkennziffern), Eventualverbindlichkeiten, Bürgschaften, Garantien oder Patronatserklärungen, Factoring-Verträge, Anlagenspiegel, Substanz- bzw. Verkehrswert, Buchwert, Liquidationswert, Struktur des Anlagevermögens, Abschreibungen, Umlaufvermögen, Vorräte, Firmenwert, Umschlag des Umlaufvermögens, Auftragsbestand, Immobilienbewertung, Steuern und Steuerpolitik, Investitionen, Budget, Kontenplan, Bewegungsbilanzen, Bilanzanalyse, Kennzahlenanalyse, Rating, Kostenrechnung, außergewöhnliche Bewegungen, Erträge und sonstige Veränderungen, Ertragsvorausschau, Ermittlung und Definition „stiller Reserven“ (if any), Ermittlung des nicht betriebsnotwendigen Vermögens, grobe Ermittlung des Neuinvestitions-aufwands unter Berücksichtigung der bisherigen Abschreibungen, Sonderabschreibungen etc.

Anmerkung: 

Eine besondere Einzelvermögensbewertung (Grundstücke, Maschinen, technische Anlagen) ist nicht beauftragt. Schätzungen anhand des Befunds sind unter Mitteilung der Schätzungsgrundlagen zulässig. Hinsichtlich des Rating erfolgt eine stichprobenmäßige Ermittlung der Parameter in Bezug auf mögliche Veränderungen, soweit erforderlich. Die Kostenrechnung wird in ihrem Umfang dargestellt, soweit sie vorhanden ist.

„Schwarze Kassen“

Volumen, Risiken etc.

Bilanz- und Vermögenskontrolle:

Aktiva

Einlagenerbringung Gesellschafter:

Ausstehende Einlagen:

Forderungen gegenüber Gesellschaftern:

- Schadensersatz, Kapitalersatz, Bürgschaften, Garantie, Schutzrechte, Betriebsaufspaltung

Anlagevermögen

Grund- und Boden

Einrichtungen auf fremden Grund- und Boden

Anlagen, technische

Geräte, Ausrüstungen

Fuhrpark

Werkzeuge

Geringwertige Wirtschaftsgüter

Sonstige

Immaterielle Wirtschaftsgüter

Patente

Markenrechte

Know how

Internet-Domain

Selbstgeschaffene immaterielle Wirtschaftsgüter

Umlaufvermögen/Rohstoffe:

Fertigprodukte

Lagerbestände

Materialien

Öle, Schmierstoffe

Unfertige Leistungen

Finanzanlagen

Banken

Werkpapiere

Kasse 1 + 2

Sonstiges

Forderungen aus Lieferung und Leistung

Forderungsausfall/Durchschnitt

Aktive Rechnungsabgrenzung

Abschreibungen: Entwicklung

Passiva

Gezeichnetes Kapital

Jahresüberschuss/Gewinn- und/oder Verlustvortrag

Kapitalrücklagen

Rückstellungen

Verbindlichkeiten

gegenüber Lieferanten

gegenüber Gesellschaftern

Steuern

Sozialversicherungsträger

Pensionslasten

Versicherungen

Passive Rechnungsabgrenzung

Berichtswesen und Controlling

Managementinformationen, EDV-System, Finanzplanung, internes Controlling, Risikokontrollsystem, Corporate Governance

Versicherungen

Versicherte Risiken

Versicherungssummen und Prämien

Geltend gemachte Versicherungsansprüche der letzten fünf Jahre

Zurückweisung des Abschlusses von Versicherungen durch  Versicherungsgesellschaften

Aufstellung über nicht durch Versicherungen gedeckte Risiken – ausreichend: Darstellung der versicherten Risiken

Externe Risikofaktoren

Marktzugangsbeschränkungen, Devisenkontrolle, Gewerbeverbote und Auflagen, Umweltrisiken, Gesetzesnovellierungen, Inflation, Veränderung technischer Standards

Chancen und Risiken

Konjunktur, Markt, Kunden, Konkurrenz, Einkauf, Gesetze, Gerichtsverfahren, sonstige Umstände, die  auf die Kaufentscheidung und deren Inhalt wesentlichen Einfluss haben. Insbesondere: Prüfung der „Beziehungsnetze“ des Unternehmens in Bezug auf öffentliche Einrichtungen, Behörden, Beamte und deren mögliche Veränderung aufgrund der Übernahme. Hinweis: Besonders problematisch und schwer zu fassen.

Umweltauditing:

Nur bei Bedarf durch externe Spezialgutachter

Sonstiges

Bewertung

Bewertungsansatz: „going concern“, Verhältnis aus Substanz und wahrscheinlichem Zukunfts-Ertrag unter Verwertung des nicht betriebsnotwendigen Vermögens. Die Kaufpreisvorstellung des Veräußerers wird berücksichtigt. Die Plausibilität dieser Kaufpreisvorstellung steht im Vordergrund.

Die Bewertung soll sich grob an den Standardbewertungsverfahren[1] orientieren. Eine Bewertung vergleichbarer Unternehmen in Brasilien ist nicht Gegenstand des Auftrages.

Vollständigkeitserklärung

Eine Vollständigkeitserklärung in Bezug auf die Jahresabschlüsse, G + V sowie Kontenpläne seitens der Geschäftsführung wird erwartet.

Vertragsgestaltung und Risikomanagement

Die Vertragsgestaltung und die Errichtung eines Risikomanagementsystems ist nicht Gegenstand des Auftrages. Insoweit stehen wir und unsere Kollegen in Brasilien gesondert zur Verfügung.

Ergänzung des Prüfungsauftrages:

Der Auftraggeber kann den Prüfungsgegenstand jederzeit beschränken oder ausdehnen. Die Beteiligten stimmen sich hinsichtlich des Umfangs der weiter erforderlich werdenden Aufgaben ab.

Sonder-Angebot Vertragsgestaltung:

Der Entwurf eines Anteilsübernahmevertrages unter Berücksichtigung aller infrage kommenden Gesellschaften wird auf der Basis der vorstehenden Tagessätze (Inland) zuzüglich einer Gebühr von 10/10 zum Gegenstandswert angeboten, wobei die Verträge in Deutsch und Portugiesisch ausgefertigt und beurkundet werden sollen. Eine schiedsvertragliche Regelung für Konfliktfragen schlagen wir obligatorisch vor. Die Beurkundung und Registrierung der Anteilsübernahme erfolgt in Brasilien durch einen Notar bzw. im zuständigen Register.

Steuerliche Gestaltung

Die steuerliche Gestaltung der Anteilsübernahme ist zunächst nicht Gegenstand des Auftrages. Eine rein steuerliche Due Diligence ist möglich, erscheint derzeit unnötig, kann aber angeboten ebenfalls durchgeführt werden.

Unterstützung bei der Erstellung eines Businessplanes:

Bei Bedarf nach Tages/Stundensatz „Deutschland.

Problem „Schwarze Kassen“ und „Beziehungsnetze“

Wie vor. Grundfragen sollten ermittelt werden, um Risiko einzuschränken. Gegebenenfalls Holding-Struktur empfehlenswert, wobei die Holding nicht unbedingt in Sao Paulo sitzen muß (?).

Berlin, den 06.02.2002 13:10

Eberhard J. Trempel


[1] Die Bewertung soll sich im wesentlichen an den Allgemeinen Grundsätzen des IDW zur Unternehmensbewertung und der Empfehlung der UEC zur „Vorgehensweise von Wirtschaftsprüfern bei der Bewertung ganzer Unternehmen“ orientieren. Bewertungsziel ist unter Berücksichtigung der Interessen aller Beteiligten die Bestimmung des maximalen Nährungswerts von Verkäufer und Käufer in Bezug auf den Kaufpreis für das Unternehmen bzw. die Anteile an diesem.

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